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Ein PlanFors-Paper über Microblogging

Micro Blogging Paper 05 2010

2 Kommentare

  1. Hallo Fridrik,

    die Ebene der Zeichen in Bezug auf Vergesellschaftung wird viel zu wenig diskutiert bei der Auseinandersetzung mit Microblogging. Dahingehend ist dein kurzer Essay ein echter Highlight. Denn in der Tat bietet die hohe Frequenz der Postings und die multidimensionalen Kontexte des Erstellens und Interpretierens beim Microblogging etwas kommunikativ Neuartiges.

    Die von dir bezeichnete ‚modulare Semiotik‘ und damit zusammenhängend ein ’semiotisches Handeln‘ könnte in der Tat eine neue Diskussion eröffnen, wie sie im Zuge der sog. Postmoderne geführt wurde: Vergesellschaftung durch eine je selbstbestimmte Rekombination von Zeichen. Das Prinzip hinter MB ist vielleicht das gesellschaftliche Instrument, um solches zu verwirklichen (mit allen nachgelagerten Risiken, versteht sich).

    Gruß
    Stefan

    Mittwoch, 2. Juni 2010 um 12:18 | Permalink
  2. Vielen Dank für eure netten Grüße,
    ich muss mich aber dafür entschuldigen, dass die Kommentare nicht sofort frei geschaltet wurden. Da war natürlich ein Häkchen in der allgemeinen Einstellung, das ich wohl übersehen hatte … !

    @Stefan
    Du gehst einen Schritt weiter als ich gewagt habe:
    „Vergesellschaftung durch eine je selbstbestimmte Rekombination von Zeichen.“
    und triffst womöglich ins Schwarze dabei. Zumindest ist es eine faszinierende These, die radikale Konsequenzen im Bezug auf die Analyse der virtuellen Lebensform haben würde. Ich muss aber darüber noch nachdenken …

    Schöne Grüße
    Fridrik

    Mittwoch, 2. Juni 2010 um 18:38 | Permalink